Alles Wissenswerte über Plattner & Co. Die Firma Plattner & Co ist ein Unternehmen, das seit dem 19. Jahrhundert im Bereich Zirl - Martinsbühel, knapp westlich der Martinswand, einen Steinbruch betreibt.
Es werden hauptsächlich gebrochene und klassierte Gesteinskörnungen hergestellt. Dieses Material wird vor allem an Fertigbeton-, Betonfertigteil- und Asphaltwerke im Großraum Innsburck geliefert. Die Stadt Innsbruck sowie andere, umliegende Gemeinden werden zudem mit Wintersplitt versorgt. Ein Teil der Produktion wird unter dem Namen "Zirler Düngekalk" als Bodenhilfsstoff für die Landwirtschaft verkauft.
Neben den Steinbruch-Produkten werden auch recycelte Sekundärbaustoffe (zB Bruchasphalt) und wiederaufbereitetes Schottermaterial (zB Kabelsand) angeboten. Ein Containerdienst mit angeschlossener Bauschuttdeponie sowie die Durchführung von Abbrüchen und Aushüben runden unser Leistungsprofil ab.
Neben der bestmöglichen Abwicklung der vielen öffentlichen Aufträge hat unser Unternehmen aber auch immer größten Wert auf die professionelle Betreuung der industriellen & gewerblichen Dauerkunden gelegt. Im Privatbereich sind wir bemüht, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und optimalen Service zu bieten.
Pünktlichkeit, beste Qualität und eine korrekte Abwicklung zählen seit jeher zu unseren vorrangigen Unternehmenszielen.
Bedeutung von mineralischen Rohstoffen
In jeder Wohnung gibt es Kalk, Mergel und Gips für Verputze und Zement, Lehm für Ziegel, Porzellanrohstoffe für Waschbecken und Fliesen, Füllstoffe und Talk für Kunststoffböden, Zahnpasta, Putzmittel und Medikamente... Im Büro umgibt uns ständig feinst aufgemahlener weißer Kalkstein als Füllstoff und Aufheller für die Papiererzeugung - Sie sehen - mineralische Rohstoffe sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken!
Das Unternehmen Plattner & Co - gestern und morgen! Die Gesteinsgewinnung hat in Zirl eine lange Tradition: Bereits seit dem 19. Jahrhundert wiird der Zirler Kalkstein industriell gewonnen. Das in den früherern Jahren vorrangige Herstellen von Branntkalk wurde bereits um das Jahr 1960 eingestellt und der Kalkofen wurde abgetragen.
Nach dem Ende des Gesteinsabbaues soll der ehemalige Steinbruch mit unbedenklichem Material (Bauschutt, Bodenaushub und Tunnelausbruch) aufgefüllt und rekultiviert werden. Durch einen möglichst hohen Schüttkörper soll der optisch markante Eindruck der hohen Felswände abgemindert und das Gelände unterhalb des Steinbruches dauerhaft abgesichert werden.