Der Zirler Düngekalk besteht aus 100% fein-gemahlenem Steinmehl, ohne fremde Zusätze. Der Rohstoff, Gestein der Wettersteinkalk-Formation aus der Martinswand bei Zirl wird von uns gewonnen und seit den 30er Jahren zu Düngekalk weiterverarbeitet. Das Ausgangsmaterial ist Kalkgestein mit einem naturgemäß leicht schwankendem Magnesiumgehalt.
technische Daten
Charakteristik
kohlensaurer Naturkalk mit langsamer, langfristiger Wirkung
pH-Wert
9,5 = leicht basisch (neutral: 6,7 - 7,0)
Mahlfeinheit
< 0,063 mm
Rohdichte
2,74 g/cm³
Anwendungen
Landwirtschaft: Notwendige Korrekturen von Böden mit einem tiefen Säuregrad (pH kleiner als 6). Dazu werden je nach Kalkbedarf des Bodens 100 - 1.000 kg/ha im Herbst/Frühjahr aufgebracht. Die Anhebung des Säure-Basenverhältnisses sorgt für eine bessere Nährstoffverfügbarkeit. N (Stickstoff) sowie insbesondere die für die Planzen wichtigen Spurenelemente K (Kalium), Ca (Kalzium), Mg (Magenesium) und Mo (Molibdän) werden leichter aufgenommen. Eine nachhaltige Veränderung des Säuregrades wirkt sich erst nach einigen Jahren Kalkanwendung voll aus. Jährlich kleinere Gaben sind dabei sinnvoller als eine einmalige hohe Gabe Kalk.
Kompostierung: Durch regelmäßiges Streuen von dünnen Steinmehl-Lagen auf den frisch ausgebrachten Bioabfall im Komposter werden vorhandene Säuren neutralisiert und auftretende unangenehme Gerüche reduziert. Die Verrottung wird beschleunigt, durch den stabilisierten pH-Wert wird die biotische Aktivität gesteigert.
Hausgarten: Durch Streuen von Steinmehl an gefährdeten Rasenstellen wird der Mooswuchs unterdrückt. Dazu werden kleinere Mengen bei feuchter Witterung gestreut. Im Gemüsebeet wird Steinmehl am besten beim Umstechen dem verwendeten Tiermist bzw. Eigenkompost zugemischt. Wie in der Landwirtschaft wird der Zirler Düngekalk als Bodenverbesserer beim Pflanzen junger Obstbäume und beim Aufbessern der Blumenerde seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.
Steinmehl
Bei unserem Steinmehlprodukt handelt es sich um feinst gemahlenes Füllermaterial aus Kalksplitt der mittels einer Walzenschüsselanlage sowie nachgeschalteter Windsichtanlage produziert wird. Dieses Produkt findet als Füllermaterial in der Asphaltproduktion sowie als Zusatzstoff bei verschiedenen Mörtel- und Fertigputzen seinen Einsatz.